Uthman ibn Said
Uthman ibn Said al-Asadi

Aussprache: uthmaan ibn sa'iyd
arabisch:
عثمان بن سعيد
persisch:
عثمان بن سعید
englisch: 
Uthman ibn Sa'id al-Asad

??? - 280 n.d.H.
??? - 893 n.Chr

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Uthman ibn Said al-Asadi war der erste der Botschafter [sufara] Imam Mahdis (a.) während der kleinen Verborgenheit.

Er hat zwei Beinamen: Abu Amr und Abu Muhammad. Abu Amr, weil sein Großvater Amr hieß, und Abu Muhammad, weil sein Sohn so hieß. Sein Stamm waren die Banu Assad, die in Sammara lebte. Er war al Verkäufer von Ölen bekannt. Er wurde deshalb unter anderem als al-Samman ([السمّان], „der Butter-/Fetthändler“) bezeichnet. Der Überlieferung [hadith] zufolge tarnte er sich durch seine Tätigkeit als Händler und transportierte Abgaben und Breife für den Imam in Behältern, die wie Warenbehälter aussahen.

Bereits als elfjähriger arbeitete und lernte er im Haus von Imam Muhammad al-Dschawad (a.). Nach dessen Ableben blieb er bei Imam Ali al-Hadi al-Naqi (a.) und später bei Imam Hasan al-Askari (a.). Er und später auch sein Sohn genossen das vollste Vertrauern der Ahl-ul-Bait (a.).

Nach dem Ableben von Imam Hasan al-Askari (a.) ernannte Imam Mahdi (a.) ihn zu seinem ersten Botschafter [sufara] während der kleinen Verborgenheit. Er war dadurch die Hauptverbindung der Schiiten zu Imam Mahdi (a.). Er zog von Sammara nach Karch, wo er bis zu seinem Ableben 280 n.d.H. (nach anderen früher) blieb. Sein Sohn Muhammad ibn Uthman ibn Said wurde von Imam Mahdi (a.) zu seinem Nachfolger in der Stellvertreterschaft ernannt.

Uthman ibn Said al-Asadi wurde in Bagdad beigesetzt. Das Mausoleum befindet sich in der Nähe des Tigris im Bereich al-Maydāan, al-Qaschla, Sūq al-Haradsch, nahe der alten Verteidigungsministeriumszone. Heute befindet sich eine Statue der Nazik al-Malaika in unmittelbarer Nähe.

Bereits Scheich al-Tusi  (gestorben 460 n.d.H. 1067 n.Chr.) beschreibt in seinem Werk über die Verborgenheit das Grab. Er hat es regelmäßig besucht. Damals lag die eigentliche Grabstelle noch in einem kleinen, dunklen Raum neben der Moschee. Später wurde sie ausgebaut und mit einem Zarih versehen. Die Verehrung der Grabstätte ist mindestens seit dem frühen 5. Jh. n.d.H. dokumentiert.

Im Jahr 2026 befand sich das gesamte Gelände des Mausoleums in einem umfangreichen Renovierungszustand.

Im 21. Jh. n.Chr. tauchte der Ringstein des Uthman ibn Said auf, den Sayid Hasan Nasrullah an Imam Chamenei verschenkt hat.

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