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Uthman ibn Said al-Asadi war der erste der
Botschafter [sufara]
Imam Mahdis
(a.) während der
kleinen Verborgenheit.
Er hat zwei
Beinamen: Abu Amr und Abu Muhammad. Abu Amr, weil sein
Großvater Amr hieß, und Abu Muhammad, weil sein Sohn so hieß. Sein
Stamm waren die
Banu Assad, die in
Sammara lebte. Er war al Verkäufer von Ölen bekannt. Er
wurde deshalb unter anderem als al-Samman ([السمّان], „der
Butter-/Fetthändler“) bezeichnet. Der
Überlieferung [hadith] zufolge tarnte er sich durch seine
Tätigkeit als Händler und transportierte Abgaben und Breife
für den Imam in Behältern, die wie Warenbehälter aussahen.
Bereits als elfjähriger arbeitete und lernte er im Haus von
Imam Muhammad al-Dschawad (a.). Nach dessen Ableben blieb
er bei
Imam Ali
al-Hadi al-Naqi (a.) und später bei
Imam Hasan
al-Askari (a.). Er und später auch sein Sohn genossen
das vollste Vertrauern der
Ahl-ul-Bait (a.).
Nach dem Ableben von
Imam Hasan
al-Askari (a.) ernannte
Imam
Mahdi (a.) ihn zu seinem ersten
Botschafter [sufara] während der
kleinen Verborgenheit. Er war dadurch die
Hauptverbindung der
Schiiten zu
Imam
Mahdi (a.). Er zog von
Sammara nach
Karch,
wo er bis zu seinem Ableben 280
n.d.H. (nach anderen früher) blieb. Sein Sohn
Muhammad ibn Uthman ibn Said wurde von
Imam
Mahdi (a.) zu seinem Nachfolger in der Stellvertreterschaft ernannt.
Uthman ibn Said al-Asadi wurde in
Bagdad
beigesetzt. Das Mausoleum befindet sich in der Nähe des
Tigris
im Bereich al-Maydāan, al-Qaschla, Sūq al-Haradsch, nahe der
alten Verteidigungsministeriumszone. Heute befindet sich eine
Statue der
Nazik al-Malaika in unmittelbarer Nähe.
Bereits
Scheich
al-Tusi (gestorben 460
n.d.H.
1067 n.Chr.) beschreibt in seinem Werk über die
Verborgenheit das Grab. Er hat es regelmäßig besucht.
Damals lag die eigentliche Grabstelle noch in einem kleinen,
dunklen Raum neben der Moschee. Später wurde sie ausgebaut und
mit einem
Zarih
versehen. Die Verehrung der Grabstätte ist mindestens seit dem
frühen 5. Jh.
n.d.H. dokumentiert.
Im Jahr 2026 befand sich das gesamte Gelände des Mausoleums
in einem umfangreichen Renovierungszustand.
Im 21. Jh. n.Chr. tauchte der
Ringstein des Uthman ibn Said auf, den
Sayid Hasan Nasrullah an
Imam
Chamenei verschenkt hat.