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Das Speisewunder vor der Grabenschlacht hängt eng mit der
Notsituation der belagerten Bevölkerung
Medinas vor der
Grabenschlacht zusammen, die letztendlich durch mehrere
Wunder des Propheten (s.) nicht stattgefunden hat.
Als
Medina über einen längere Zeitraum wegen Belagerung an
Lebensmittelknappheit litt und deswegen erste Unruhen zu
verspüren waren, lud
Prophet Muhammad (s.) die Bevölkerung in das Haus von
Dschabir ibn Abdullah al-Ansari ein. Die
Überlieferung [hadith] wird von
Dschabir ibn Abdullah al-Ansari erzählt:
„Da sagte der
Prophet zu allen
Muslimen: „Kommt zum Haus von
Dschabir!“ Und sie standen auf. Ich blieb zurück, beschämt
auf eine Weise, die nur Gott kennt. Ich dachte: „Er hat all
diese Menschen eingeladen – für ein Maß Gerste und eine
einzige Ziege!“ Ich ging zu meiner Frau und erzählte ihr, wie
sehr es mich beschämte, dass der Gesandte Gottes all diese
Menschen zu uns nach Hause bringen würde. Sie fragte: „Hat er
dich gefragt, für wie viele Menschen du Essen hast?“ Ich
sagte: „Ja.“ Sie sagte: „Gott und Sein Gesandter wissen es am
besten. Wir haben ihm gesagt, was wir haben.“ Da wich meine
Sorge von mir. Der
Gesandte Gottes kam und sagte: „Gebt mir das Fleisch.“ Der
Gesandte Gottes begann, das Fleisch zu zerteilen und
daraus zusammen mit Brot eine Speise zuzubereiten. Dann
erwärmte er sowohl das Brot als auch das Fleisch. Die Menschen
kamen immer weiter, bis alle satt geworden waren. Und jedes
Mal, wenn er zum Ofen und zum Topf zurückkehrte, waren beide
wieder voll. Dann sagte der Gesandte Gottes: „Esst und gebt
auch anderen von eurem Essen.“ Und wir aßen weiter davon und
gaben davon an alle Menschen.“
Das Speisewunder im Zusammenhang mit der Grabenschlacht und
Dschabir ibn Abdullah al-Ansari ist in mehreren Quellen
überliefert, darunter: