.Bücher
zu islamischen Themen finden Sie im Verlag Eslamica.Neauphle-le-Château ist ein Dorf in Frankreich ca. 20 km
westlich von Versailles. Die Ortschaft erlangte
Weltberühmtheit, weil
Imam
Chomeini sich in der Endphase vor dem Sieg der
Islamischen Revolution hier aufgehalten hat und von hier
aus in den
Iran
zurückgekehrt ist.
Der Name Neauphle soll gallischen
Ursprungs sein und „neuer Tempel“ bedeuten. Die Burg (Château)
wurde während des Hundertjährigen Kriegs von den Engländern
zerstört.
Am 8. Oktober 1978 kam
Imam
Chomeini hierher, nachdem ihn
Saddam
im
Irak
nicht mehr ertragen konnte. Am 1. Februar 1979 kehrte er von
hier aus in den
Iran
zurück und gründete die
Islamische Republik. In
Teheran erinnert eine „Neauphle-le-Château-Straße“ an das
Ereignis. In der Straße befindet sich unter anderem die
französische Botschaft. Zuvor hieß die Straße Faranseh
(Frankreich) Straße.
Es gab zwar Berichte, dass das Gebäude in Neauphle-le-Château, in
dem
Imam Chomeini gewohnt hat, abgerissen wurde, damit seine
Anhänger es nicht besuchen kommen, aber die Berichte
entsprechen nicht den Tatsachen. Das Gebäude an der Ecke
der Chevreuse Road und Jardins ist noch im Jahr 2026 n.Chr.
renoviert erhalten. Das Grundstück ist genau wie damals eingezäunt.
Die Adresse lautet: 67 Route de Chevreuse, 78640
Neauphle-le-Château, Frankreich. Ein großes Hinweisplakat auf
einem Nachbargrundstück, welches von Privatbesitzern
aufgestellt wurde, wurde nach Protesten in der Bevölkerung
wieder entfernt.
Aus der vergleichsweise kurzen Zeit in Neauphle-le-Château
gibt es viele Schilderungen der ihn besuchenden Studenten.
Eine der berühmtesten Erzählungen ist die Geschichte bezüglich
der Studenten, die ihn besucht haben an einem regnerischen
Tag. Die wenigen Toiletten waren außerhalb der
Vortragsräumlichkeiten, und alle mussten durch den
regnerischen Matsch, um auf die Toiletten zu kommen.
Entsprechend sahen jene wenigen Örtlichkeiten dann auch aus.
Als
Imam Chomeini selbst auf Toilette ging, kam er lange Zeit
nicht wieder heraus, und erste Gäste fingen an sich Sorgen zu
machen, wo der damals auch nicht mehr so junge große Gelehrte
blieb? Als er wieder herauskam waren seine Ärmel und
Hosenbeine hochgekrempelt und die Toiletten blitzblank
geputzt! Das war das „revolutionäre“ Vorbild
Imam
Chomeinis, welches die Welt bewegt hat, nicht das, was man
in der
Westlichen Welt über ihn schreibt! Das Toilettenbeispiel
ist ein Beispiel, dass auch in
Mahatma Gandhis Leben eine bedeutsame Rolle hatte.