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zu islamischen Themen finden Sie im Verlag Eslamica.
Bahar Murschadi ist eine iranische Pharmazeutin und Forscherin
an der Tehran University of Medical Sciences (TUMS).
Ihr Schwerpunkt liegt auf Pharmazeutischer Technologie,
Nanomedizin und zielgerichteten
Arzneistoff-Transportssystemen, insbesondere für die
Krebsbehandlung. Sie ist dem Department of Pharmaceutics der
Faculty of Pharmacy zugeordnet.
Ihre jüngeren Arbeiten konzentrieren sich stark auf
Glioblastom, also einen besonders aggressiven Hirntumor. 2025
veröffentlichte sie beispielsweise eine Studie über mit
Folsäure zielgerichtete PLGA-PEG-Nanopartikel, die den
Wirkstoff Ibrutinib lokal an Glioblastomzellen transportieren
sollen. Die Arbeit umfasste sowohl in-vitro- als auch
in-vivo-Untersuchungen.
Eine weitere Arbeit untersucht ein noch komplexeres lokales
Therapiesystem: ein in situ entstehendes Hydrogel, das
gleichzeitig Ibrutinib-beladene Nanopartikel und
Octreotid-Mikrosphären enthält. Ziel ist es, Wirkstoffe
möglichst direkt am Tumor freizusetzen und dadurch systemische
Nebenwirkungen zu reduzieren. Murschadi ist dort Erstautorin.
Sie arbeitet außerdem an RNA-basierten Krebstherapien. Eine
Publikation von 2025 untersucht beispielsweise die Kombination
von YAP-siRNA und Temozolomid beim Glioblastom mittels eines
lokalen Nanotransportsystems. Das Ziel ist dabei, einen
Signalweg zu hemmen, der Tumorwachstum und Therapieresistenz
begünstigt.
Auch bei Brustkrebs war sie an experimenteller
Immuntherapie beteiligt. Eine 2025 veröffentlichte Studie
kombinierte zielgerichtete siRNA gegen PD-L1 mit
Chemotherapie, um die Immunantwort gegen Brustkrebszellen zu
verstärken. Bereits 2024 war sie Mitautorin einer Arbeit über
Paclitaxel-Nanopartikel, die gezielt auf die Mitochondrien von
Krebszellen ausgerichtet wurden, um dort Apoptose auszulösen.